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Die neusten Daten sind von Di 18. Dez 02:56:50 CET 2018 und hier zu sehen.
Die Darstellung des Wetters auf meiner Seite:
Im obersten Feld ist die Lufttemperatur und die Taupunkttemperatur vom Wasser in °C dargestellt. Die Angabe der Taupunkttemperatur ist viel schöner und anschaulicher als die Angabe von relativer Luftfeuchte:
Zwei Informationen können mit der selben Ordinate aufgetragen werden.
Wer Kopfrechnen kann, kann die Wolkenuntergrenze sehr leicht abschätzen:
(Lufttemperatur - Taupunkttemperatur) * 100 m/°C
Wenn es draußen wärmer oder kälter wird, aber nicht mehr oder weniger Wasser umherfliegt, sollte sich am Wert für umherfliegendes Wasser nichts ändern.
Dem Partialdruck des Wassers ist es vollkommen egal, ob noch andere Stoffe gasförmig umherschwirren. Es ist eben keine Fähigkeit der Luft, Wasser bis zur Sättigung aufzunehmen, sondern das Wasser wird selbstständig gasförmig. Die Fehlvorstellung, dass Luft das kann oder macht, kommt daher, dass die Temperatur der Luft natürlich auch die Temperatur des Wasserdampfes, der ein Teil der Luft ist, ist, und dass Stickstoff Wasser wegpusten kann. Wer wissen will, wie feucht es ist, betrachtet einfach den Abstand der beiden Kurven.
Ja, mein Sensor misst die relative Luftfeuchte, und ja, ich rechne das um, und ja, das passiert nicht so ordentlich: (237.3*(log10(Luftfeuchte*6.1078*10**(7.5*Temperatur/(237.3+Temperatur))/6.1078))/(7.5-(log10(Luftfeuchte*6.1078*10**(7.5*Temperatur/(237.3+Temperatur))/6.1078)), und ja, das könnte ich besser machen, aber ja, das reicht mir so *grummel*
Jetzt wollte ich eigentlich noch etwas über die anderen dargestellten Größen sagen. Ich habe aber keine Lust mehr ...
... ok, doch: Der Niederschlag ist in mm am Kalendertag angegeben. Wenn es den ganzen Tag regnet, steigt der Wert natürlich den ganzen Tag. Hört es auf zu regnen, bleibt er unverändert. Ich mag diese Auftragung, da man an der Steigung schnell und gut erkennt, wann es wie stark regnet und man ebenso leicht erkennen kann, wie viel Niederschlag es am Ende des Tages gab. Säulen für Intervalle finde ich doof.
Der Wind wird in Metern pro Sekunde angegeben. Die Messung ist aber so schlecht (wie andere auch), dass sich jeder Kommentar erübrigt. Besonders bei Böen ist das Löffelanemometer blind. Ich habe das mit meinem Hitzdraht überprüft. Die Windrichtung wird als Winkelmaß zur Nordrichtung angegeben. 0° und 360° bedeutet Nord-, 90° Ost-, 180° Süd- und 270° Westwind.
Den Luftdruck gebe ich (oh Wunder) in Hektopascal an. Und die Zeit ist UTC (bei den Bilder ist es die Ortszeit - das sollte ich vielleicht einheitlich machen ...)
Update: Ich habe die Beaufort-Skala bei der Windgeschwindigkeit (wo auch sonst) gestrichelt eingezeichnet.
Planung: Ich überlege die Wolkenuntergrenze direkt zu messen. Der Bildsensor einer einfachen Webcam mit einem IR-Filter und langem und lichtstarkem Objektiv könnte vielleicht sehen, wie ein Lichtstahl einer Laser-Diode aus einem CD-Brenner an den Wolken reflektiert wird. Da die zeitliche Auflösung der Webcam sehr hoch ist, könnte man das Signal vom Laser modellieren und einen Lock-in-Verstärker programmieren. Das klingt doch nach einem guten Plan für das kommende Wochenende.

Beim ersten Sturm konnte mein Anemometer richtig viel messen. Leider war es danach defekt :-( ich löffelte also die Suppe aus und bestelle mir ein neues Löffelanemometer.
Die Lieferung des Ersatzteils war schnell wie der Wind. Es gibt also keinen Grund, dem Verkäufer auf's Dach zu steigen. Stattdessen bin ich mir auf's Dach gestiegen und habe den Sensor getauscht.
Das erste Anemometer läuft inzwischen auch wieder kugelrund: Ich konnte ein defektes Kugellager gegen ein neues tauschen, da ich ein passendes auf Lager hatte.

Skripte (noch etwas unordentlich / gepfuscht / recycelt ;-) aber sie laufen):
a
c
datum
move
helligkeit
verschieben
c2
plot.txt
q
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